Aprikose

(Prunus armeniaca)

Aprikosen punkten mit besonders viel Kalium, Vitamin A, Eisen und Nahrungsfasern. In Trockenfrüchten sind diese Inhaltsstoffe in konzentrierter Form vorhanden. Da Eisen für den Sauerstofftransport im Blut wichtig ist, stellt eine Hand voll getrockneter Aprikosen sozusagen den «Super-Brain-Snack» schlechthin dar.

Total ORAC: 1110
Übliche Verzehrsmenge /Tag; in welcher Form: 120 g roh oder gekocht
Besonderheit/Inhaltsstoffe: Enthält Vitamin A (167ug-RE), Kalium (320 mg), Carotinoide (Betacarotin = 2000 ug [Aprikose roh/100 g] in getrockneter Form können 40 g Aprikosen eine Eisen- (2.1 g) und Nahrungsfaserquelle (7 g) sein. Aprikosen enthalten aber pro 40 g auch 19 g Kohlenhydrate. Eine der eisenreichsten Früchte überhaupt.
Zur Pflanze: Rosengewächs (Rosaceae)
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Grün = Empfohlener Saat- (*) bzw. Pflanzzeitpunkt | Gelb = Erntezeit
Tipps zum Anbau im Garten:

Aprikosen verlangen einen sonnigen, warmen und möglichst vor Wind und Wetter geschützten Standort. Vor allem Spätfroste können heikel werden. Aufgrund der frühen Blütezeit sind häufig auch die Blüten von Spätfrost betroffen und es gibt Jahre mit sehr hohen Ausfällen.

Ideal als Standort in unseren Breiten sind Hausmauern, jedoch nicht an der Südseite. Die Gefahr von Frostschäden ist dort deutlich höher, weil die Bäume in warmen Phasen vorzeitig zu treiben beginnen. Aprikosen sind selbstfruchtbar, bei kalter Witterung während der Blütezeit kann etwas Mithilfe bei der Bestäubung allerdings Wunder wirken. An Hauswänden werden Aprikosen am besten als Palmetten erzogen.

An ungeeigneten Standorten leiden Aprikosenbäume meist unter der Blüten- und Zweigdürre Monilia sowie an Schrotschuss. Das macht wenig Spass, Fungizidspritzungen werden unerlässlich, wenn man etwas ernten und den Baum langfristig gesund erhalten will.

Dank Containerkulturen können Aprikosenbäume von März bis November gepflanzt werden, sofern die Witterung es erlaubt.