Basilikum

(Ocimum basilicum)

Verschiedene ätherische Öle sorgen für den intensiven Duft von Basilikum. Trotz der eher kleinen üblichen Verzehrsmenge sind nennenswerte Mengen an Mineralstoffen und Vitaminen darin enthalten, wodurch es sich nicht nur geschmackstechnisch lohnt den Tomatensalat mit Basilikum zu garnieren.

Total ORAC: 4805
Übliche Verzehrsmenge /Tag; in welcher Form: bis 30 g; zum Würzen
Besonderheit/Inhaltsstoffe: Enthält Folat (50 mg), Vitamin C (26 mg), Kalium (300 mg), Kalzium (250 mg), Eisen (5.5 mg) Betacarotin = 4820 ug [Basilikum roh/100 g] Carotinoide, Gerbstoffe und ätherische Öle
Zur Pflanze: Lippenblütler (Lamiaceae)
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Grün = Empfohlener Saat- (*) bzw. Pflanzzeitpunkt | Gelb = Erntezeit
Tipps zum Anbau im Garten:
Basilikum wird inzwischen fast ganzjährig im Topf angeboten. Doch aufgepasst, Basilikum ist sehr wärmebedürftig. Ein Plätzchen im Freiland ist erst nach den Eisheiligen Mitte Mai angebracht. Auch dann entscheidend: sonnig, warm und möglichst windgeschützt.
 
An der Farbe erkennt man sehr schnell, wie es um die Düngerversorgung steht. Auch Wasser ist wichtig, aber nie zu viel, denn Basilikum ist sehr empfindlich auf Stängelfäulnis. Bei kühler Witterung gilt es, mit dem Giessen sehr vorsichtig zu sein. Wenn Sie die Pflanzen von 4 – 5 Töpfchen in ein Kistchen mit Wasserspeicher setzen, klappt die Kultur am besten. So verkraften die Pflanzen das laufende Abernten besser. Beim Ernten nicht nur einzelne Blättchen wegzupfen, sondern die ganze Triebspitze. Das fördert die Verzweigung und zögert die Bildung von Blüten hinaus.
 
Sehr empfehlenswert sind veredelte Basilikumpflanzen, die als Stämmchen angeboten werden. Sie wachsen kräftig, werden buschig gross und sind viel weniger anfällig auf Krankheiten.