Cranberry

(Vaccinium macrocarpon)

Cranberries sind die amerikanischen Verwandten unserer Preiselbeeren. Beide enthalten viel der entzündungshemmenden Flavonoide. Aufgrund des antioxidativ wirkenden Proanthocyanidin, das in den Cranberries enthalten ist, dient vor allem Cranberrysaft als Hausmittel zur Behandlung von Blasenentzündungen und Infekten der Harnwege. Bakterien sollen durch die genannten sekundären Pflanzenstoffe daran gehindert werden, sich an den «Wänden der Harnwege» anzuheften.

Total ORAC: 9090
Übliche Verzehrsmenge /Tag; in welcher Form: bis 120 g; roh oder als Saft, auch in getrockneter Form
Besonderheit/Inhaltsstoffe: Enthält Vitamin C (13,3 mg pro 100 g), A und K, Kalium, Natrium und Proanthocyanidine.
Zur Pflanze: Heidekrautgewächse‎ (Ericaceae)
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Grün = Empfohlener Saat- (*) bzw. Pflanzzeitpunkt | Gelb = Erntezeit
Tipps zum Anbau im Garten:

Cranberries bilden wie gute Bodendecker lange, kriechende Triebe. Die Pflanzen werden höchstens etwa 20 cm hoch. Wichtig ist ein humoser, feuchter Boden an sonniger oder halbschattiger Lage.

Cranberries braucht man kaum zu schneiden. Wenn das Wachstum trotz guter Bewässerung stagniert, sind sauer wirkende Dünger, z.B. ein Rhododendron- oder Heidelbeerdünger, angebracht.

Leider ist die Pflanze nicht besonders winterhart, ab einigen Grad Minus wird es für die meisten Sorten kritisch. Auch Spätfroste können im Frühling die Blüten gefährden. In heiklen Phasen sollte man den Pflanzen deshalb mit Vlies etwas Schutz gewähren.