Gojibeere

(Lycium barbarum)

Die Wunderbeere Goji wird in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt und gilt als eine der zeaxanthinreichsten Früchte überhaupt. Zeaxanthin ist ein Carotinoid, das als gesundheitsfördernd gilt. Weiter enthält die Gojibeere viel Vitamin C. Beide Inhaltsstoffe werden positiv assoziiert zur Vorbeugung von Augen- und Nervenerkrankungen.

Total ORAC: 3290
Übliche Verzehrsmenge /Tag; in welcher Form: bis 120 g; roh.
Besonderheit/Inhaltsstoffe: Wird in der traditionell chinesischen Medizin eingesetzt. Hat einen hohen Vitamin C-Gehalt (48 mg/100 g in getrockneten Beeren = wie bei einer frischen Zitrone). Von Interesse sind die Polysaccharide (LBP genannt und von Lycium barbarum polysaccharides abgeleitet) und Carotinoide. Goji-Beeren zählen zu den Zeaxanthin-reichsten Früchte überhaupt. Zeaxanthin ist ein sauerstoffhaltiges Carotinoid und bindet freie Radikale. Lutein und Zeaxanthin beugen Erkrankungen der Augen und des Nervensystems vor.
Zur Pflanze: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
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Grün = Empfohlener Saat- (*) bzw. Pflanzzeitpunkt | Gelb = Erntezeit
Tipps zum Anbau im Garten:

Der Goji-Strauch kann in unserem Klima problemlos gepflanzt werden. Allerdings sollte man sich um die kompakten, neuen Sorten bemühen, da diese viel früher in Ertrag kommen und weniger Schnitt benötigen. Ein sonniger Standort ist von Vorteil, an den Boden stellt die Pflanze kaum Anforderungen.

Die Blütezeit beginnt ab Juni, die Beeren reifen folgernd ab August und sollten bis Ende September abgeerntet werden, auf jeden Fall bevor die ersten Frostnächte einsetzen. Im Winter wird die Pflanze etwas ausgelichtet und bei Bedarf in der Höhe gestutzt. Winterschutz ist nicht nötig.