Hagebutten

(Rosa canina, R. rugosa, R. villosa)

Hagebutten enthalten rund 20 mal mehr Vitamin C als Orangen! Trotz der üblicherweise kleinen Verzehrsmengen, sind Hagebutten deshalb als Superfood nennenswert. Sie wurden übrigens bereits im Altertum als Heilmittel bei Arthrose und Gelenkbeschwerden eingesetzt. Grund dafür sind die entzündungshemmenden Galaktolipide und Carotinoide.

Total ORAC: 96150
Übliche Verzehrsmenge /Tag; in welcher Form: Tee, Konfitüre oder als Nahrungsergänzung in Pulverform (nur in kleinen Mengen).
Besonderheit/Inhaltsstoffe: Enthält viel Vitamin C (400 – 1500 mg); Vitamin C ist jedoch hitzeempfindlich, daher reduziert sich der Vitamingehalt, z.B. beim Kochen zu Konfitüre, stark. Ausserdem enthalten Hagebutten Galaktolipide und Carotinoide.
Zur Pflanze: Rosengewächs (Rosaceae)
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Grün = Empfohlener Saat- (*) bzw. Pflanzzeitpunkt | Gelb = Erntezeit
Tipps zum Anbau im Garten:

Wildrosen sind in unseren Breitegraden heimisch. Sie blühen im Juni oft überaus kräftig, aber nur kurz. Wildrosen wachsen locker aufrecht und ziemlich schnell. Sie eignen sich deshalb perfekt für eine naturnahe Wildhecke.

Wildrosen mögen am liebsten einen vollsonnigen, luftigen Standort. Wie andere Rosen im Container können sie von März bis November gepflanzt werden, vorausgesetzt der Boden ist frostfrei. Ansonsten brauchen Wildrosen kaum Pflege. Die Hagebutten entwickeln sich an ein- und zweijährigen Ruten. Anders als Edelrosen werden Wildrosen oft einfach dann geschnitten, wenn sie zu gross geworden sind. Es ist dann auch möglich, sie einfach auf Stock zu schneiden. Nachteil daran: im ersten Sommer nach dem Schnitt wird es nur ganz wenige Blüten haben, dafür wird die Wildrose wieder buschig und kompakt wachsen. Beim radikalen Rückschnitt ist es zuweilen sinnvoll, die Vegetation um den Stock herum etwas zu reduzieren, um der Pflanze etwas Luft zu verschaffen.