Kiwi

(Actinidia deliciosa)

Die Kiwi zählt zu den gesündesten Obstarten überhaupt. Mit ihrem hohen Vitamin C-Gehalt stärkt sie das Immunsystem und hilft, Erkältungen vorzubeugen. Neuere Züchtungen sind ziemlich glattschalig, weshalb man sie – wie die Minikiwis – am besten mit der Schale isst.

Total ORAC: 1210
Übliche Verzehrsmenge /Tag; in welcher Form: 1 Kiwi ca. 80 g
Besonderheit/Inhaltsstoffe: Enthält Vitamin C (80 g), Folat (37 g) und Kalium (290 mg); [Kiwi roh/100 g]
Zur Pflanze: Strahlengriffelgewächs (Actinidiaceae)
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Grün = Empfohlener Saat- (*) bzw. Pflanzzeitpunkt | Gelb = Erntezeit
Tipps zum Anbau im Garten:

Kiwis sind zweihäusig, das heisst es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Im Hausgarten fehlt allerdings oft der Platz für zwei solch wüchsige Ranker, bei denen Triebe von 3 – 4 Metern Länge eher die Regel als die Ausnahme darstellen. Deshalb gibt es veredelte Kiwis, wo Männlein und Weiblein brav zusammengepfropft sind.

Nun gibt es zwar auch sogenannt selbstfruchtbare Kiwi, die aber gegenüber den klassischen Sorten massiv weniger Ertrag generieren. Für diejenigen, die zu wenig Platz haben, sicherlich eine Alternative. Aber für solche Fälle gibt es ja Minikiwis (Actinidia arguta) …

Auch Kiwis können dank der praktischen Containerkultur von März bis November im Garten gepflanzt werden. Der Standort darf etwas geschützt vor Wind und Wetter gewählt werden. Im Spätherbst gepflanzte Kiwis sollten im ersten Winter etwas Frostschutz erhalten. Dünger braucht es kaum, da die Pflanzen tief wurzeln, dafür genügend Wasser, besonders während längerer Trockenheit.

Leider kann es durchaus 3 – 4 Jahre dauern, bis Kiwipflanzen nennenswert Früchte ansetzen. Aber wenn sie damit mal losgelegt haben, machen sie viel Freude …