Peterilie

(Petroselinum crispum)

Die «Kaliumbombe» Petersilie enthält viel Apiol, ein ätherisches Öl, das harntreibend wirkt und deshalb bei Harnwegsinfekten eingesetzt wird. Zudem ist die Petersilie reich an Vitamin C. Das Kraut auf Speisen bloss als Garnitur einzusetzen, ist deshalb schlicht und einfach schade.

Total ORAC: 4805
Übliche Verzehrsmenge /Tag; in welcher Form: bis 30 g; zum Würzen
Besonderheit/Inhaltsstoffe: Enthält Vitamin C (182 mg), Vitamin A (385 mg), Kalium (850 mg), Eisen (5.9 mg) Betacarotin = 4820 ug [Petersilie roh/100 g] Carotinoide, Apiol und Myristicin sind ätherische Öle.
Zur Pflanze: Doldenblütler (Apiaceae)
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Grün = Empfohlener Saat- (*) bzw. Pflanzzeitpunkt | Gelb = Erntezeit
Tipps zum Anbau im Garten:
Petersilie (Peterli) ist eines der am häufigsten verwendeten Küchenkräuter, doch mit der Pflege hapert es in vielen Hausgärten. Ob Krause oder Italienische Petersilie, die Pflanzen sollten erst ab Mitte Mai ins Freiland. Sie verlangen einen humosen, eher feuchten Boden und viel Licht, aber nicht zu heiss. Wenn der Pflanze der Standort gefällt, braucht sie nicht viel Pflege. Wenn nicht, ist es am sinnvollsten, einfach einen anderen Standort auszuprobieren. Erschwerend kommt hinzu, dass Petersilie nicht immer am gleichen Standort gepflanzt werden sollte.
 
Beim Ernten immer die äusseren Blätter auswählen. Schneidet man hingegen die inneren, jungen Blätter, wird die Pflanze nicht mehr richtig weiter wachsen. Geerntete Petersilie, die man nicht gleich frisch verwendet, wird am besten eingefroren, zum Trocknen eignet sich das beliebte Küchenkraut nämlich nicht.