Schwarze Johannisbeere

(Ribes nigrum)

Die intensiv blauschwarze Färbung der Beeren ist dem hohen Gehalt an sekundären Pflanzenfarbstoffen, den Flavonoiden, zu verdanken. In Kombination mit einem vier Mal so hohen Vitamin C-Gehalt wie bei Orangen wirken schwarze Johannisbeeren sich positiv auf die Blutgefässe und das Immunsystem aus.

Total ORAC: 7957
Übliche Verzehrsmenge /Tag; in welcher Form: verarbeitet: Konfitüre, eher in kleinen Mengen
Besonderheit/Inhaltsstoffe: Enthält Vitamin C (200 mg), Kalium (370 mg), Nahrungsfasern (7 g) [Johannisbeere schwarz roh/100 g]; Carotinoid, Anthocyane (Untergruppe der Flavonoide)
Zur Pflanze: Stachelbeergewächs (Grossulariaceae)
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Grün = Empfohlener Saat- (*) bzw. Pflanzzeitpunkt | Gelb = Erntezeit
Tipps zum Anbau im Garten:

Johannisbeeren sind Flachwurzler, die Wasser und Dünger benötigen, wenn sie vital wachsen sollen. Der Standort ist weniger wichtig, Staunässe ist allerdings nicht ihr Ding. Gepflanzt kann von März bis November werden, sofern der Boden frostfrei ist. Johannisbeeren können als klassischer Strauch aber auch als Dreiasthecke, Spindel oder Stämmchen erzogen werden. Als Grundsatz auch beim klassischen Strauch gilt: lieber weniger Triebe, dafür stärkere.

Die schwarzen Johannisbeeren sind in der Regel kräftiger im Wuchs als rote oder weisse Sorten. Auch die Beeren, die im Juli reifen, sind bei den schwarzen Sorten am grössten. An den Jungtrieben setzen sich nicht selten Blattläuse fest, was in verkürzten und verbogenen Triebspitzen endet. Es ist deshalb sinnvoll, befallene Triebspitzen im Frühjahr zeitig mit Seifenmitteln zu behandeln.