Zwiebeln

(Allium cepa)

Ob Gemüsezwiebel, Frühlingszwiebel oder Schalotte, Zwiebelknollen enthalten wertvolle Sulfide, die vor allem als Geschmacksträger in Erscheinung treten. Ausserdem sind da noch Flavonoide und Inulin. Inulin fördert als «Futter» für unsere guten Darmbakterien eine gesunde Darmflora. Die tränentreibende Schwefelverbindung Isoalliin schliesslich ist ein natürliches Antibiotikum.

Total ORAC: 913
Übliche Verzehrsmenge /Tag; in welcher Form: 50–120 g; roh oder gekocht
Besonderheit/Inhaltsstoffe: Enthält das Fruktan Inulin. Sulfide, Flavonoide, Isoalliin ist die tränentreibende Schwefelverbindung (zählt zu den Sulfiden) und wirkt antibiotisch.
Zur Pflanze: Lauchgewächse (Alliaceae)
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Grün = Empfohlener Saat- (*) bzw. Pflanzzeitpunkt | Gelb = Erntezeit
Tipps zum Anbau im Garten:

Steckzwiebeln werden hauptsächlich im März/April in den vorbereiteten Gartenboden gesteckt. Die Spitze darf dabei knapp aus der Erde ragen.

Die Kultur ist einfach. Ab und zu etwas hacken und zu starke Unkrautkonkurrenz vom Leib halten, das reicht den Zwiebeln völlig aus. Gerne werden Zwiebeln in Nachbarschaft mit Karotten kultiviert. Dies behagt der Zwiebelfliege nicht, welche im Mai ihre Eier an den Wurzelhals verschiedener Zwiebelgewächse klebt. Die Mischkultur mit Rüebli sieht also nicht nur hübsch aus, sondern ist nützlich.

Die Haupternte von Sommerzwiebeln liegt im Juli-August. Winterzwiebeln werden im August-September gesteckt und sind im nachfolgenden Mai-Juni erntereif. Der richtige Erntezeitpunkt ist übrigens erreicht, wenn ungefähr ein Drittel des Laubes vergilbt aussieht.