Superfood-Gemüse: Kapuzinerkresse

(Tropaeolum majus)

Die farbigen Blüten geben einem Salat, einer Suppe oder einem Nachtisch eine eigene Note. Doch die Kapuzinerkressen sind nicht nur schön anzusehen, sondern haben innerlich viele positive Auswirkungen auf den Körper. Durch die Produktion von Senfölglykosiden, die übrigens jedem Gericht eine gewisse Schärfe verleihen, haben die Stoffe antibakterielle Eigenschaften. Diese wirken gegen leichte Harn- und Atemwegsinfekte und stärken gleichzeitig das Immunsystem durch ihren hohen Vitamin C Gehalt.

Total ORAC: 18719 (rote Blüten), 11790 (orange Blüten), 7111 (gelbe Blüten)
Übliche Verzehrsmenge /Tag; in welcher Form: bis 50 g gekocht; roh wenige Blätter
Besonderheit/Inhaltsstoffe: Folsäure, Vitamin C, Eisen, Senfölglykoside
Zur Pflanze: Kreuzblütler (Brassicaceae)
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Grün = Empfohlener Saat- (*) bzw. Pflanzzeitpunkt | Gelb = Erntezeit
Tipps zum Anbau im Garten:

Federkohl wird im Juni-Juli als Setzlinge aus der Gärtnerei ins Freiland gepflanzt. Giessen Sie gut an und haben Sie in den ersten Tagen ein Auge auf Schneckenfrass, das zahlt sich aus. Anschliessend immer mal wieder hacken und das Düngen nicht vergessen, dann kann nicht mehr viel schief gehen.

Das typische Wintergemüse übersteht Frost bis –15 °C nicht nur ohne Probleme, sondern wird dadurch sogar noch geschmackvoller. Deshalb wird es erst nach Frost, in der Regel ab November, geerntet und die Erntezeit dauert durchaus bis im Februar. Achtung, nie Kohl auf Kohl pflanzen!

Federkohl schmeckt würzig süsslich und wird oft gedünstet. Er eignet sich wunderbar für Eintöpfe, Auflauf oder zu Wurst und Speck.