Rosmarin

(Rosmarinus officinalis)

Das mediterrane Kraut Rosmarin, das aus botanischer Sicht ein verholzender Strauch ist, wurde 2011 zum Heilkraut des Jahres gewählt. Aufgrund seiner krampflösenden und schmerzlindernden Inhaltsstoffe wurde es bereits im Mittelalter bei Bauchbeschwerden eingesetzt.

Übliche Verzehrsmenge /Tag; in welcher Form: bis 30 g, zum Würzen
Besonderheit/Inhaltsstoffe: Enthält 2,5 % ätherische Öle (Terpene: Cineol, Borneol, Bornylacetat, Campher, Carnosol, Carnosolsäure,Terpineol), 8 % Gerbstoff (hauptsächlich Rosmarinsäure), Flavonoide, Glycolsäure, Bitterstoffe, Saponine.
Zur Pflanze: Lippenblütler (Lamiaceae)
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Grün = Empfohlener Saat- (*) bzw. Pflanzzeitpunkt | Gelb = Erntezeit
Tipps zum Anbau im Garten:
Rosmarin stammt aus der Mittelmeerregion und liebt demzufolge einen warmen, sonnigen und windgeschützten Standort. Die Kultur im Topf oder Kübel ist problemlos. Wer Rosmarin in den Garten auspflanzt, sollte auf einen guten Wasserabzug achten. Lieber zu trocken als zu nass lautet die Devise. Es gibt recht winterharte Sorten, die sich für die mehrjährige Pflege im Garten besser eignen. Etwas Winterschutz ist allerdings so oder so angebracht.
 
Im Frühling wird Rosmarin gedüngt und etwas in Form geschnitten. Sobald das Triebwachstum einsetzt, lässt sich Rosmarin laufend ernten, indem man immer die längsten Triebspitzen kappt. So wird die Pflanze zusehends buschiger. Rosmarin eignet sich auch zum Trocknen und einfrieren.