Sanddorn

(Hippophae rhamnoides)

Die intensiv orangen Beeren des Sanddornstrauchs faszinieren, wenn man die in der Regel üppig behangenen Sträucher im kahl werdenden Oktobergarten betrachtet. Die Beeren, die wegen der hinterlistigen Dornen mühsam zu ernten sind, enthalten Carotinoide und Flavonoide, beides Pflanzenfarbstoffe. Sie werden aufgrund der entzündungshemmenden Wirkung gegen Zahnfleischbluten eingesetzt.

Übliche Verzehrsmenge /Tag; in welcher Form: Sirup, Konfitüre, Tee (nur in kleinen Mengen)
Besonderheit/Inhaltsstoffe: So viel Vitamin C wie Zitronen, enthält Flavonoide und Carotinoide
Zur Pflanze: Ölweidengewächs (Elaeagnaceae)
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Grün = Empfohlener Saat- (*) bzw. Pflanzzeitpunkt | Gelb = Erntezeit
Tipps zum Anbau im Garten:

Sanddorn ist ein einheimischer Vertreter von Wildobsthecken. Der Wuchs ist sparrig und die Triebe massiv bedornt. Mit anderen Worten: es gibt angenehmere Gehölze für den Hausgarten. Wer genügend Platz hat, braucht deshalb natürlich nicht auf den Sanddorn zu verzichten. Leider reicht eine Pflanze nicht für sicheren Ertrag, denn die Pflanze ist zweihäusig. Es braucht also einen Befruchter in der Nähe.

Sanddorn ist berüchtigt für seine Ausläufer. Diese werden etwas eingedämmt, wenn man die obersten mit dem Spaten durchtrennt, solange sie noch jung sind. Pflegemassnahmen sind beim Sanddorn kaum nötig, die Pflanze ist extrem genügsam. Die Ernte beginnt, wenn die Beeren richtig intensiv orangegelb sind. Handschuhe sind dabei eine gute Investition …